Facettenreich!
Ulrich W. Kütter ist Künstler, Kommunikationsprofi, systemischer Coach und Sparringspartner. Wer ihm begegnet, erlebt einen wachen, eloquenten und facettenreichen Menschen, der aufmerksam hinschaut und zur vertieften Auseinandersetzung anregen will. Ihn interessiert nicht die Oberfläche, sondern das, was darunterliegt, dahinter wirkt und oft ungesagt bleibt.
1960 in Heidelberg geboren, kennt er unterschiedliche Welten aus eigener Erfahrung. Seit Jahrzehnten ist er Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur im Frankfurter Raum und zugleich fundierter Kenner der internationalen Finanz- und Börsenwelt. Früh begann er, sich mit Kunst und Gestaltung auseinanderzusetzen. Prägend wurde dabei sein Mentor Anton Stankowski, der ihn ermutigte, funktionale Klarheit, konzeptionelles Denken und freie Kunst miteinander zu verbinden.
Seit 2008 steht die freie künstlerische Arbeit verstärkt im Mittelpunkt. Seine experimentelle Fotografie, aus der fotodigitale Bildkompositionen, Mischtechniken und konzeptuelle Werkserien entstehen, ist seit 2009 in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Sein Werk ist vielschichtig, offen und von Wandlung geprägt.
In seinen Arbeiten macht Ulrich W. Kütter Ebenen, Strukturen, Spannungen und verborgene Zusammenhänge sichtbar. Es geht nicht um das bloße Abbild von Wirklichkeit, sondern um das Dahinterliegende: um seelische, gesellschaftliche, geistige und existentielle Räume. Bildmotive werden fotografisch erfasst, digital und malerisch bearbeitet, geteilt, gespiegelt, verdichtet und in neue Zusammenhänge überführt. So entstehen Werke, die Wahrnehmung herausfordern und neue Sichtweisen ermöglichen.
Auch aktuelle Arbeiten greifen Themen wie Gleichförmigkeit und Unterschiedlichkeit, Gruppendynamik, Resonanz, Halt, Verankerung, Entscheidung und Bewusstseinsräume auf. Seine Kunst gibt keine schnellen Antworten. Sie lädt dazu ein, innezuhalten, zu fühlen, zu hinterfragen und tiefer zu sehen.
Diese Haltung verbindet seine Kunst mit seiner Tätigkeit als systemischer Coach und Sparringspartner. In beiden Feldern geht es um Wahrnehmung, Perspektivwechsel, Bewusstsein und Entwicklung.
„Ich mache kein Abbild – ich öffne Räume fürs Dahinterliegende.“
Denia Hegerfeld